YUSA
Sängerin - Komponistin
Musik
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Naufragio
YUSA
360
Del medio
YUSA
248
A las doce
YUSA
304
"Die nachdenkliche Subtilität einer frühen Joan Armatrading ... Aussehen und Sound eines weiblichen Jimi Hendrix ... erinnert an Joni Mitchell ... wie eine stimmlich gewandte Tracy Chapman mit großer Jazz-Sammlung ... Stevie Wonder auf halber Strecke zwischen Havanna und Bahia ... Yusa schafft es, sowohl wie Gal Costa als auch wie Maria Bethânia zu klingen …“
Diese zufällige Auswahl von Reviews ihrer beiden ersten Alben („Yusa“ and „Breathe“) bestätigt die Annahme, dass Yusa eine Musikerin für Musiker ist und für jeden etwas bietet, oder, vielleicht besser, für jemanden alles. Sie ist eine virtuose Gitarristin, Bassistin, Keyboard-Spielerin und Perkussionistin. Sie ist eine Dichterin, die bittersüße Lieder schreibt und singt, die ihre Zuhörer glückseliger zurücklassen, als man zugeben mag. Sie ist jazzig genug, um das Publikum in kleinen Venues wie Havannas La Zorra y el Cuervo und Ronnie Scott’s in London zu begeistern, und sie ist funkig genug, um dorthin zu gelangen, wo bisher vielleicht höchstens Me’Shell Ndegeocello gekommen ist.
Yusa macht Musik, seit sie sechs Jahre alt war. Sie studierte klassische Gitarre an der Grundschule Alejandro García Caturla und traf dann eine potenziell katastrophale berufliche Entscheidung: Während ihrer Ausbildung am berühmten Musikkonservatorium Amadeo Roldán beschloss sie, sich auf eine besondere kubanische Gitarrenart zu konzentrieren, die wegen ihrer drei Doppelsaiten als „Tres“ bezeichnet wird. Yusa war das einzige Mitglied ihrer Abschlussklasse, die sich auf die Tres spezialisierte – tatsächlich scheint sie bis dahin und anschließend überhaupt die einzige Absolventin gewesen zu sein, die diesen Schritt wagte.
Die kubanische Tres-Gitarre ist an sich nicht besonders schwierig. Das Instrument wurde in den 1940er Jahren von Arsenio Rodriguez und seiner Band, dem Conjunto, berühmt gemacht. Doch in den 1990er Jahren, als Yusa am Konservatorium studierte, erschien die Tres hoffnungslos mit der traditionellen kubanischen Son-Musik verknüpft, wie sie von Guajiros in ländlichen Bodegas gespielt wurde, und selten – wenn überhaupt – von Frauen.
Diese zufällige Auswahl von Reviews ihrer beiden ersten Alben („Yusa“ and „Breathe“) bestätigt die Annahme, dass Yusa eine Musikerin für Musiker ist und für jeden etwas bietet, oder, vielleicht besser, für jemanden alles. Sie ist eine virtuose Gitarristin, Bassistin, Keyboard-Spielerin und Perkussionistin. Sie ist eine Dichterin, die bittersüße Lieder schreibt und singt, die ihre Zuhörer glückseliger zurücklassen, als man zugeben mag. Sie ist jazzig genug, um das Publikum in kleinen Venues wie Havannas La Zorra y el Cuervo und Ronnie Scott’s in London zu begeistern, und sie ist funkig genug, um dorthin zu gelangen, wo bisher vielleicht höchstens Me’Shell Ndegeocello gekommen ist.
Yusa macht Musik, seit sie sechs Jahre alt war. Sie studierte klassische Gitarre an der Grundschule Alejandro García Caturla und traf dann eine potenziell katastrophale berufliche Entscheidung: Während ihrer Ausbildung am berühmten Musikkonservatorium Amadeo Roldán beschloss sie, sich auf eine besondere kubanische Gitarrenart zu konzentrieren, die wegen ihrer drei Doppelsaiten als „Tres“ bezeichnet wird. Yusa war das einzige Mitglied ihrer Abschlussklasse, die sich auf die Tres spezialisierte – tatsächlich scheint sie bis dahin und anschließend überhaupt die einzige Absolventin gewesen zu sein, die diesen Schritt wagte.
Die kubanische Tres-Gitarre ist an sich nicht besonders schwierig. Das Instrument wurde in den 1940er Jahren von Arsenio Rodriguez und seiner Band, dem Conjunto, berühmt gemacht. Doch in den 1990er Jahren, als Yusa am Konservatorium studierte, erschien die Tres hoffnungslos mit der traditionellen kubanischen Son-Musik verknüpft, wie sie von Guajiros in ländlichen Bodegas gespielt wurde, und selten – wenn überhaupt – von Frauen.
1997 bekam der Rest der Welt die Tres zu hören, als Compay Segundo das Instrument für den Soundtrack von „Buena Vista Social Club“ spielte. Obwohl Yusa zufällig in Buena Vista aufwuchs, dem Vorort im Westen Havannas, der dem Film den Namen lieh, hatten ihre musikalischen Interessen mit dieser Art Musik wenig zu tun. Und die örtliche Musikszene schien auch keinen gesteigerten Bedarf an einer Tres-spielenden Poetin mit Jazz-Fusion-Tendenzen zu haben.
Aber egal. Mit der Tres in der Hand zog Yusa durch die Bars und Nachtclubs um Havanna. Mit einem Frauenquintett namens Quasi Jazz stieg sie auf den elektrischen Bass und auf Jazzimprovisationen um. Dann gründete sie ein Duo mit dem Musiker Domingo Candelario und entdeckte, dass sie ihr eigenes Material schreiben und aufführen wollte. Gegen Ende der 1990er hatte sie einen Vertrag mit der britischen Plattenfirma Tumi Music, bei der sie ihr Solo-Debüt aufnahm. Das Ergebnis („Yusa“) verdeutlichte nicht nur ihre eigenen außergewöhnlichen Talente, sondern auch die ihrer kubanischen Lieblingsmusiker: Pável Urquiza als
musikalischem Leiter, Roberto Carcassés am Keyboard, Jorge Alexander Pérez am Bass, Oliver Valdés am Schlagzeug und Yusa, die alles singt und spielt, was man sich nur vorstellen kann.
Ihr zweites Album („Breathe“, 2005) wurde von Descemer Bueno (Mitbegründer von Yerba Buena) produziert und war insgesamt cooler, funkiger und lockerer. Wieder führte sie eine Gruppe erstklassiker Musiker und Performer zusammen (Haydee Milanes, Lenine, Kelvis Ochoa).
Im Moment arbeitet sie an ihrem dritten Album. Und was steht auf dem Programm? „Ich stelle mir eine Aussöhnung mit der Tres vor, aber wir müssen sehen, wie’s klappt“, sagt Yusa.
Aber egal. Mit der Tres in der Hand zog Yusa durch die Bars und Nachtclubs um Havanna. Mit einem Frauenquintett namens Quasi Jazz stieg sie auf den elektrischen Bass und auf Jazzimprovisationen um. Dann gründete sie ein Duo mit dem Musiker Domingo Candelario und entdeckte, dass sie ihr eigenes Material schreiben und aufführen wollte. Gegen Ende der 1990er hatte sie einen Vertrag mit der britischen Plattenfirma Tumi Music, bei der sie ihr Solo-Debüt aufnahm. Das Ergebnis („Yusa“) verdeutlichte nicht nur ihre eigenen außergewöhnlichen Talente, sondern auch die ihrer kubanischen Lieblingsmusiker: Pável Urquiza als
musikalischem Leiter, Roberto Carcassés am Keyboard, Jorge Alexander Pérez am Bass, Oliver Valdés am Schlagzeug und Yusa, die alles singt und spielt, was man sich nur vorstellen kann.
Ihr zweites Album („Breathe“, 2005) wurde von Descemer Bueno (Mitbegründer von Yerba Buena) produziert und war insgesamt cooler, funkiger und lockerer. Wieder führte sie eine Gruppe erstklassiker Musiker und Performer zusammen (Haydee Milanes, Lenine, Kelvis Ochoa).
Im Moment arbeitet sie an ihrem dritten Album. Und was steht auf dem Programm? „Ich stelle mir eine Aussöhnung mit der Tres vor, aber wir müssen sehen, wie’s klappt“, sagt Yusa.
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